Neues von der Bürgermeisterwahl

Ein neuer Einzelkandidat, keine neuen Kandidaten aus den gewohnten Lagern, wenigstens eine neue Facebookseite und eine ungeplante Nebenkandidatur – so richtig kommt der Wahlkampf in Arnstadt nicht in Fahrt. Aber die Wahl ist ja auch erst im April.

Man muss im Netz lange suchen, um auf die Kandidatur von Udo Schröder zu stoßen. Doch dann findet sich bei Facebook ein Eintrag vom 4. Februar:

Der Beitrag wurde bisher einmal geteilt und mit fünf „Gefällt mir“-Angaben versehen. Nicht gerade der Brüller, aber der Einzelkandidat Schröder offenbart in seinem Facebook-Profil auch, dass er auf die Aufmerksamkeit fremder Leute nicht sonderlich viel Wert legt:

Etwas mehr Aufmerksamkeit wünscht sich offenbar Einzelkandidatin Angelika Stiel, sie hat sich bei Facebook eine eigene Bewerbungsseite zugelegt. Dort erfährt man, wie sie sich dem digitalen Neuland nähert, welche Gesichter zu ihrem Wahlteam gehören und bei welchen städtischen Ereignissen sie  dabei war.

Noch keine Kandidaten gibt es von CDU, SPD und Pro Arnstadt. Bei CDU und Pro Arnstadt weiß man wohl noch nicht so recht und sucht noch ein bisschen nach einem gemeinsamen Wunder, die SPD will wohl erst nächste Woche. Aber Wahl ist ja auch erst im April.

Gegenwind bekommt gerade Jens Petermann, der Kandidat der „Linke“, von der eigenen Partei. Er ist zwar als Arnstädter Bürgermeisterkandidat nominiert, aber nun kommt ihm eine andere Nominierung dazwischen: Seine Landtags-Fraktion in Erfurt hat ihn als künftigen Chef des Landes-Verfassungsgerichts ins Gespräch gebracht. Das ist ein Posten, den man nicht ablehnen kann, immerhin protokollarisch der drittwichtigste in Thüringen nach Landtags- und Ministerpräsident. Und er wäre unvereinbar mit dem Amt des Arnstädter Bürgermeisters.

Die Chancen, dass Petermann diesen Job bekommt, sind derzeit nicht sehr hoch, schließlich braucht es für die nötige Zwei-Drittel-Mehrheit im Landtag einen Konsenskandidaten von Regierungslager und CDU, der schon diese Woche präsentiert werden soll.  Wenn es Petermann werden sollte, müsste sich die „Linke“ einen neuen Bürgermeisterkandidaten suchen.  Und wenn nicht, dann bliebe ein komischer Nachgeschmack und die Erinnerung an das Sprichwort von den zwei Hochzeiten, auf denen man eigentlich nicht tanzen sollte.

2 Gedanken zu „Neues von der Bürgermeisterwahl“

  1. Udo Schröder brauchen wir such nicht.Der Stundenlang sein Hund am Rewe vergisst. Und dann noch zu einem SAG kannst ihn behalten wegen mir aus wenn er ihn zu ihn bringen möchte.

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