Zum Tod von Bernhard Vogel: So nahm er 2003 Abschied aus der Politik
Hunderte Hände mussten Bernhard Vogel, Dieter Althaus und seine Frau Katharina am Sonnabend schütteln. In hochsommerlicher Hitze huldigten Vertreter von Politik, Wirtschaft, Kirchen und Verbänden dem neuen und dem alten Hausherrn in der Staatskanzlei. Letzterer bekam aber deutlich mehr Geschenke.
Zum Tod von Bernhard Vogel: Erinnerung an den Rückzug aus der Politik
Die Ära Vogel ist zu Ende. Ein Mann, der Thüringen zu seinem guten Namen verhalf, verlässt die politische Bühne – vorläufig. Er geht, um seinem Nachfolger die Chance zu geben, eigenes Profil zu zeigen. Noch sind viele skeptisch, ob es eine Ära Althaus geben wird, die länger dauert als das Jahr bis zur Landtagswahl. Der Rückzug weiterlesen →
Zum Tod von Bernhard Vogel: Erinnerung an seinen 70. Geburtstag 2002
Etwa 900 Gratulanten kamen zum 70. Geburtstag von Bernhard Vogel in den Erfurter Kaisersaal. Viele Redner würdigten ihn in warmen Worten als Glücksfall, nicht nur für Thüringen. Der Jubilar genoss die Szene sichtlich bewegt. Denn nicht alle, die ihn jetzt priesen, begleiteten seinen Weg mit Wohlwollen. Das erste Handy weiterlesen →
Arnstadt kann man nicht erklären. Entweder man versteht es oder ist von außerhalb. Aber weil auch Eingeborene zunehmend Schwierigkeiten mit dem haben, was hier vorgeht, kann man es ja zum feuchtfröhlichen Jahreswechsel wenigstens versuchen.
Bernhard Vogel hat heute Geburtstag, es ist der 92.. Ein paar Jahre durfte ich ihn als Journalist begleiten. Richtig nahe gekommen bin ich ihm – wie die meisten Menschen – nie. Aber ich habe mit ihm Krawatten gekauft und ihm seine Internetpräsenz gestohlen.
Das neue Lesebuch unseres Geschichtsvereins ist rechtzeitig vor Weihnachten erschienen, mit vielen Beiträgen über die Historie nicht nur von Arnstadt. Ich durfte wieder einige Geschichten beisteuern, darunter auch diese leicht alkoholisierte. Prost! Der verschwundene Wein weiterlesen →
Der Mann, der den Brand des Neutorturms im April ausgelöst hat, saß im Gerichtssaal. Ob es der Hauptangeklagte war, wurde nicht zweifelsfrei bewiesen. Dazu verstrickten sich die Zeugen zu sehr in Widersprüche. Andererseits klang vieles abgesprochen. Keine leichte Aufgabe für das Schöffengericht.
Vor 35 Jahren wurde in Arnstadt alles anders. Seitdem ist viel geschrieben und geredet worden, aber meist über einzelne Ereignisse oder Personen. Dies ist ein Versuch, die Zeit zwischen 17. September und 14. Oktober 1989 skizzenhaft zusammenzufassen und an die Menschen zu erinnern, die damals alles verändert haben.
Als ich im vergangenen Jahr über die wirtschaftliche Entwicklung der Region nach der Wende recherchierte, hätte ich gern auch die Geschichte der Stadtilmer Gelenkwelle erzählt. Leider kam kein Gespräch mit Martin Röder zustande, der Geschäftsführer im Ruhestand hatte einfach zu viel zu tun. Nun aber ergibt sich die Gelegenheit, diese Geschichte nachzureichen: Röders Aussage vor dem Landtags-Untersuchungsausschuss zur Arbeit der Treuhand ist im jetzt erschienen Abschlussbericht des Ausschusses dokumentiert.