Vielleicht bekommt Arnstadt ja doch noch irgendwann einen Beigeordneten, wes Geschlechtes auch immer. Aber es wird auf keinen Fall der Mann sein, der das Amt die letzten 24 Jahre bekleidete. Ulrich Böttcher hat sich verabschiedet und arbeitet jetzt in der Kreisverwaltung.
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Inge
Als sie geboren wurde, veränderte sich gerade die Welt. Der Kaiser hatte abgedankt und in Weimar wurde an einer deutschen Republik gebastelt. Ein furchtbarer Krieg war vorbei, in dem fast zehn Millionen Menschen ums Leben kamen. Er führte aber auch Menschen zusammen, die sich sonst nie getroffen hätten.
Ein Stück Arnstadt

Er hatte so ein Lächeln, das die Leute verändert, bevor sie es merken. Und er strahlte eine Ruhe aus, die wohltat.
Rulemann Jahn war ein guter Arzt. Er machte überhaupt alles, was er machte, gut. Als Sänger im Bachchor, als Stadtführer, im Neideckverein. Er war ein Stück von diesem leisen, fleißigen Arnstadt, das weniger auffällt als manch lautes Getön an der Oberfläche, aber die Stadt so lebenswert macht. Nach einem Gespräch mit diesem klugen, freundlichen Menschen hatte man immer das Gefühl, Arnstadt, Bach oder die Welt ein wenig besser verstanden zu haben.
Mit 80 ist er nun gegangen. Aber es sind viele Stellen in dieser Stadt, die an ihn erinnern. Und das wird bleiben.
23 Jahre Penne

„Ja, es ist ein schönes Haus“, sagt der 80jährige Dr. Uwe Walther, als er nach langer Zeit wieder in der Aula seiner ehemaligen Schule steht. Hier hat er 1953 die schriftliche Abiturprüfung abgelegt. Hier fanden während seiner Zeit als Lehrer viele Veranstaltungen statt, an die er sich erinnert. Meist sind es gute Erinnerungen. Und oben über der Aula auf dem kleinen runden Turm verbrachte er mit Schülern viele Stunden mit dem Hobby, das zugleich auch sein Beruf war: Astronomie.
Der Zwischenrufer
Martin Debes hat den Thüringer Journalistenpreis 2015 erhalten. Ich finde, er hat diesen Preis verdient. Deshalb und weil ich ihn schon eine Weile kenne (wie nebenstehendes Bild von 2002 beweist), hab ich mal was aufgeschrieben.
Ein Denkmal für Rudi?

Ich möchte mich für die vielen netten Worte bedanken, die mich nach dem Rudi-Beitrag hier im Blog erreicht haben. Noch mehr aber freut mich, dass sich so viele Menschen in unserer Stadt an Rudi erinnern. Manche fanden sogar, man sollte ihm ein Denkmal setzen.
Rudi
Ende einer Ära

Nach 45 Jahren ist ein Stück Arnstädter Seele verschwunden: Heidrun Wagner hat aufgehört. Sie lässt uns mit der Erinnerung an einen „Südbahnhof“ zurück, der eigentlich längst aus der Zeit gefallen schien. Oder doch nicht? Ende einer Ära weiterlesen
Der Tag der großen Sprünge
Einmal im Jahr wird Arnstadt verrückt. Hochsprung-verrückt. Die Sportart, die sonst in der Gegend kaum eine Rolle spielt, dominiert plötzlich das öffentliche Leben. Das Ganze wirkt ein wenig wie eine Ski-WM in der Lüneburger Heide oder ein nachdenklicher Redebeitrag im Arnstädter Stadtrat: Man hat irgendwie das Gefühl, das gehört da nicht hin. Aber es gehört dahin und die meisten Arnstädter sind froh, etwas zu haben, das über die Provinz hinaus von Bedeutung ist. In diesem Jahr schon zum 36. Mal.
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Sein letzter Neujahrsempfang
Zum letzten Neujahrsempfang seiner Amtszeit gab sich der scheidende Arnstädter Bürgermeister Hans-Christian Köllmer wie gewohnt sehr angriffslustig. Seine Auslassungen über die Welt und seine politischen Gegner zu solchen Anlässen sind legendär. Andere Redner polarisierten diesmal weniger – und wurden dem Anlass damit wohl mehr gerecht.
