Über die Anfänge des Arnstädter Karnevals in der DDR gibt es nur spärliche Quellen. Allerdings bringt jetzt eine Akte aus dem Arnstädter Stadt- und Kreisarchiv etwas Licht ins Dunkel, die man nicht unter dem Stichwort „Karneval“ findet, sondern unter „Nationales Aufbauwerk“ (NAW). Es geht um den ersten Arnstädter Volkskarneval 1957, der ganz im Zeichen der damals populären NAW-Kampagne stehen sollte. So sah man das jedenfalls im Arnstädter Rathaus und stellte praktisch die gesamte Stadtverwaltung in den Dienst der Narren.
Archiv der Kategorie: Stadtgeschichte
Alles, was mit dem früheren Arnstadt (und seiner Umgebung) zu tun hat
Als für Tausende die Gegenwart verschwand
Am 9. November 1989 fiel die Mauer. Das war ein historischer Einschnitt, der das Leben jedes Einzelnen veränderte. Zum Positiven, hofften damals die meisten. Betrachtet man die Gegenwart in der Region Arnstadt, scheint das hier gelungen zu sein. Die Wirtschaft entwickelt sich gut, die Arbeitslosigkeit ist gering, Arnstadt wächst und wird jünger. Doch nach dem Mauerfall sah es zunächst ganz anders aus.
Missglückte Straßenumbenennungen
Auf einen Systemwechsel folgen Straßenumbenennungen, das war schon immer so, auch in Arnstadt nach dem 2. Weltkrieg. Aber während die meisten Änderungen von 1945 mindestens bis zum Ende der DDR Bestand hatten, gab es im Jahr 1950 eine neue Umbenennungswelle, die man mit Recht als eine Ansammlung von Pleiten, Pech und Pannen bezeichnen kann.
Der vergessene Komponist
Rachmaninow fuhr Loreley
Stadt ohne Geschichte
„Ein Anspruch auf Freizeit besteht nicht“
Millionen Menschen wurden im dritten Reich fern ihrer Heimatländer in Deutschland zur Arbeit gezwungen. Das schwerste Schicksal hatten die KZ-Häftlinge. Daneben gab es aber auch in der Region um Arnstadt noch eine andere Gruppe von Menschen, die unter oft unwürdigen Bedingungen für das NS-Regime arbeiten mussten: Die ausländischen Zwangsarbeiter. An sie soll hier erinnert werden.





