Worum gehts?

Arnstadt ist eine Stadt mit großer Vergangenheit und einer tollen Zukunft. Nur mit der Gegenwart ist es so eine Sache. Die ist zwar auch ganz schön, die meisten Leute haben eine gute Arbeit, die meisten alten Häuser sind schick renoviert, die meisten Vereine aktiv und einfallsreich und die meisten Touristen, die den Weg hierher finden, begeistert.

Nur der gemeine Arnstädter sieht das ein wenig anders. Er knetscht nicht nur gerne, er nölt auch viel, wenn der Tag lang ist. Das ist meistens gar nicht bös gemeint, sondern nur eine besondere lokale Kommunikationsform. Aber es schlägt schon manchmal aufs Gemüt.

Dennoch liebe ich diese Stadt, gerade auch wegen ihrer Unzulänglichkeiten. Es müsste doch mit dem Teufel zugehen, wenn wir es nicht schaffen würden, die Zeit zwischen der großen Vergangenheit und der tollen Zukunft etwas zu verkürzen. Arnstadt und die Arnstädter hätten es verdient.

Ach so, da wäre noch die Sache mit dem Namen, den man aber nur Nicht-Arnstädtern erklären muss. Denn „Bock Arnscht“ ist ein bekannter Arnstädter Karnevals-Schlachtruf. Und deshalb hab ich „Blog Arnscht“ genommen. Denn hier ist es wie beim Karneval: Man sollte sich und die Dinge nicht so tierisch ernst nehmen. Das ist manchmal schon die halbe Miete.

10 Kommentare zu „Worum gehts?“

  1. Warum nur, warum hab ich diese Seite erst jetzt entdeckt?
    Hab mich in dem Blog fest gelesen.
    Jetzt kann ich viele Dinge die in Arnstadt geschehen besser verstehen.
    Danke!!!

  2. Als Nichtthüringerin würde mich interessieren, woher der Name „Bock Arnscht“ kommt, bzw. wie er entstanden ist. Selbst Einheimische könnten darüber keine konkrete Auskunft geben.

  3. Wo kommt der Name „Bock Arnscht“ her? Wer oder was ist der Ursprung? Selbst Einwohner von Arnstadt konnten mir das nicht sagen.
    LG

  4. Liebe Frau Wagner,
    Das ist eine richtig gute Frage, zumal an ein Blog, das sich „Blog Arnscht“ nennt. Zu meiner Schande muss ich aber gestehen: ich weiß es auch nicht genau. Aber ich kümmer mich drum, versprochen!

  5. Ich hab‘ eine dumme Frage: seit es das Glockenspiel im Jakobsturm gibt, habe ich mich immer daran erfreut, denn ich wohne in der Innenstadt und meine Fenster stehen viel offen. Ich bin bettlägerig krank und es hat mich immer erfreut, wenn zuerst die Rathausuhr, dann der Neideckturm und zuletzt das Glockenspiel stündlich bzw. Alle zwei Stunden erklangen. Da wußte ich, ich bin zu Hause. Es ging mir lange sehr schlecht aber jetzt wieder besser. Ganz leise höre ich die Rathausuhr schlagen. Ich weiß schon: Lärmschutz. Versteh‘ ich auch. Aber die Neideckuhr und das Glockenspiel höre ich nicht mehr. Es kann auch sein, dass der Wind ungünstig steht und den Klang davonträgt……Bitte seien Sie so lieb und lassen Sie mich wissen: schlägt die Neideckuhr und ertönt das Glockenspiel noch ?

    Vielen Dank und freundlichste Grüße

  6. Hallo Herr Pfeiffer,

    Ich hoffe Sie können mir eventuell bei meiner Suche weiterhelfen. Oder Sie haben Kontakte, die es können. Es geht um ein Ereignis vom 04.06.1932, welches in Arnstadt / Eichfeld statt gefunden hat.
    Es war ein Flugtag bei dem Robert Kronfeld der Hauptakteur war. Er war mit seinem Rekordsegelflugzeug „Fasold“ dort vertreten. Als Schleppflugzeug diente ihm das Flugzeug, Typ Klemm KL 26Va Kennzeichen D-2048, mit dem Piloten Karl Henkelmann / Köthen. Und genau nach diesen spezielen Flugzeug Typ Klemm mit genau diesem Kennzeichen suche ich. Es ist fest mit der Geschichte Köthens verbunden, jedoch ist es immer nur in Textform zu finden. Es war deutschland- und europaweit im Einsatz. Bisher habe ich leider kein Foto davon finden dürfen.

    Im Archiv Arnstadt ist leider kein Foto von dem Ereignis archiviert. Da es aber eine sehr groß beworbene und gut besuchte Veranstaltung war, ist es schwer zu glauben, dass es keine Fotos davon gibt. So hoffe ich, dass eventuell ein Foto von dem Flugzeug beim Schlepp, oder auch allein in der Arnstädter Region zu finden sei.
    Für den Fall, dass Sie Erfolg haben, wäre ich sehr froh, wenn ich dieses Bild als Kopie erhalten dürfte.

  7. Lieber Herr Bölsdorf,
    von solchen Sachen hab ich nun überhaupt keine Ahnung. Aber ich lasse Ihren Kommentar einfach hier stehen, vielleicht liest ihn ja jemand, der sich damit auskennt.

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