Begonnen hat es wie bei vielen anderen Bands: Drei Klassenkameraden wollten zusammen Musik machen. Wie bei den Tropics führte der Weg zunächst über die Singebewegung. Doch „Eins plus fünf“ war in Arnstadt nie so bekannt wie andere Bands. Dafür woanders umso mehr.
Vulkans und Tropics – die Ichtershäuser Szene
1965 war das Jahr, als Walter Ulbricht auf dem 11. Plenum des SED-Zentralkomitees mit einer Rede gegen die „Monotonie des Yeah, Yeah, Yeah“ die Beatmusik aus der DDR verbannen wollte. Aber es war auch das Jahr, als ein paar junge Ichtershäuser ihre musikalische Laufbahn begannen. Sie spielten jene Beat-Musik, gegen die Ulbricht gewettert hatte und fanden sogar bei der FDJ Unterstützung.
Sammelwut und Wäschestärke
Die Birds lernen fliegen
Geliebt und verboten: Die Arnstädter Satelliten
Angefangen haben sie als „Guitar Boys“ und entwickelten sich zu der wohl wildesten Band der damaligen Zeit in der Region. So war es nur eine Frage der Zeit, dass die Band schließlich verboten wurde. Aber es gibt sie heute noch. Geliebt und verboten: Die Arnstädter Satelliten weiterlesen
Die Comets kommen
Sie begannen als Duo, schafften es fast in Heinz Quermanns Castingshow „Herzklopfen kostenlos“, tourten mit einem „Ensemble Junger Talente“ durch die Lande und rockten das Pressefest der SED-Bezirkszeitung: Die „Comets“ brachten den Beat nach Arnstadt.
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Caballeros und Teddys
Küsse beim Tanztee
Auch in Arnstadt hatte jede Generation ihre eigene Band, bei deren Musik getanzt, geflirtet oder geküsst wurde. Viele Familiengeschichten haben auf der Tanzfläche bei einem bestimmten Song der damaligen Lieblingsband begonnen, in den 50-er und 60-er Jahren für die Jüngeren sogar schon beim „Tanztee“ am Nachmittag.




