Über die Anfänge des Arnstädter Karnevals in der DDR gibt es nur spärliche Quellen. Allerdings bringt jetzt eine Akte aus dem Arnstädter Stadt- und Kreisarchiv etwas Licht ins Dunkel, die man nicht unter dem Stichwort „Karneval“ findet, sondern unter „Nationales Aufbauwerk“ (NAW). Es geht um den ersten Arnstädter Volkskarneval 1957, der ganz im Zeichen der damals populären NAW-Kampagne stehen sollte. So sah man das jedenfalls im Arnstädter Rathaus und stellte praktisch die gesamte Stadtverwaltung in den Dienst der Narren.
Am 9. November 1989 fiel die Mauer. Das war ein historischer Einschnitt, der das Leben jedes Einzelnen veränderte. Zum Positiven, hofften damals die meisten. Betrachtet man die Gegenwart in der Region Arnstadt, scheint das hier gelungen zu sein. Die Wirtschaft entwickelt sich gut, die Arbeitslosigkeit ist gering, Arnstadt wächst und wird jünger. Doch nach dem Mauerfall sah es zunächst ganz anders aus.
Die Stadt Arnstadt fragt gerade ihre Bürger, was sich bei der Neugestaltung des Marktplatzes alles ändern soll. Ich finde: möglichst wenig. Aber damit stehe ich ziemlich allein. Dass die Linden gefällt werden und alles anders wird, ist wohl nicht mehr aufzuhalten.
Wie war das Stadtfest in diesem Jahr? Von den Besuchern hörte man nur Gutes, auch die Veranstalter waren zufrieden. Das ist in Zeiten, wo fast jeder eine Palme dabei hat, auf die er am liebsten sehr schnell irgendjemanden bringen möchte, schon eine ganze Menge. Der Schnellcheck 2023.
Seit April wird bei uns in der Straße gebaut. Erst waren es die Wassermänner, jetzt buddeln die Stadtwerker irgendwas aus und ein. Was es ist, kann ich nicht sagen. Aber es ist vor allem laut und lange. Die Sache dehnt sich täglich aus und die Folgen sind noch nicht abzusehen. Leben mit der Rüttelplatte weiterlesen →
25 Jahre sind für eine Band kein Alter, wenn man an Kapellen wie die „Rolling Stones“ denkt. Trotzdem ist das 25. Jubiläum der „Dixie-Syncopaters“ etwas Besonderes. Denn einige der Mitglieder machten schon Musik, als die Stones noch an den Weihnachtsmann glaubten.
Auch in Arnstadt ist gerade wieder das „Stadtradeln“ ausgebrochen. Ich habe den Sinn dieser Aktion nie verstanden (außer, dass sie für alle entsprechenden Beauftragten Punkte bringt), aber fahre gern Fahrrad. Also schauen wir doch mal, wie es ums Radeln in Arnstadt steht.
Die meisten Arnstädter werden sich ab 2. Mai über die Sperrung der Ichtershäuser Straße ärgern. Aber es gibt auch andere Bauarbeiten, die aufs Gemüt schlagen können. Zum Beispiel bei uns in der Thomas-Mann-Straße am Bahnhof. Ein Baustellenbericht.
Die Bäckerei Fischer hat nach über 300 Jahren für immer geschlossen. Es ist nicht die einzige Hiobsbotschaft aus der Innenstadt. Und die Händler, die bleiben, sehen mit Skepsis in die Zukunft, denn es drohen mehrere Baumaßnahmen, über die nur bekannt ist, dass sie lange dauern.
Ein Goethe-Zitat über Arnstadt macht gerade die Runde – nicht nur im Internet. Darin lobt der große Dichter die Wandermöglichkeiten: „Arnstadt hat auf allen Seiten reizende Spaziergänge.“ Aber ist das Zitat wirklich von Goethe?