Irgendwie ist bei der Vorbereitung der Landesgartenschau 2028 in Arnstadt einiges durcheinandergekommen. Während es anfänglich hauptsächlich um innerstädtische Projekte ging, die bei den Bürgern auf Zustimmung stoßen, soll nun plötzlich alles an einer neuen und umstrittenen Therme hängen. Die aber hat in den bisherigen öffentlichen Papieren überhaupt keine Rolle gespielt.
Arnstadt hat sich für die Ausrichtung der Landesgartenschau 2028 beworben. Noch ist nichts entschieden, aber es werden schon Pläne gemacht. Unter anderem der: An der Kiesgrube (Gressler)* soll ein Naherholungsgebiet mit Campingplatz und Strandbad entstehen – und es soll dort ein neues „Sportbad mit Wellnessbereich“ gebaut werden. Ist das eine gute Idee?
Am 6. September 1996 wurde das Glockenspiel im Jacobsturm am Riedpatz eingeweiht, es feiert also in diesen Tagen seinen 25. Geburtstag. Zu verdanken hat es die Stadt ihrem rührigen Altstadtkreis, der nicht nur die Idee hatte, sondern auch kräftig an der Umsetzung mitwirkte.
Öffentlich war es nur kurz ein Thema, aber in Arnstadt sprechen alle darüber: Die Feuerwehr der Stadt hat ihren wichtigsten Mann verloren, er wird einiger Straftaten beschuldigt und wurde als Stadtbrandmeister fristlos gekündigt. Es ist ein schwerer Schlag für alle Beteiligten.
Das Gewerbegebiet „Erfurter Kreuz“ wird gern „Erfolgsgeschichte“ genannt. Seit 2005 wurde es – trotz einiger Rückschläge – immer größer, brachte Arbeit in die Region und Geld in die Kassen. Alle schienen zufrieden – bis CATL kam. Und eine Bürgerinitiative.
Wer das Abenteuer sucht, ist derzeit in Arnstadt richtig. Weil der Dammweg eine zusätzliche Abbiegespur bekommen soll, wird der Durchgangsverkehr über lange Zeit durch die Innenstadt gelotst. Das Ergebnis ist ziemlich zähflüssig. Auch auf der eigentlichen Baustelle. Wir Baulastträger weiterlesen →
Seit heute Vormittag sinkt die Wasserhärte im Versorgungsbereich des Arnstädter Wasserwerkes, gleichzeitig steigt der Wasserpreis leicht an. So weich wie Ohrawasser wird es aber nicht, sondern es wurde ein Mittelweg gewählt.
Der Ilmkreis wehrt sich seit Jahren gegen einen Beitritt zum Verkehrsverbund Mittelthüringen (VMT). Seit dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember ist Arnstadt doch dabei – allerdings nur bahnmäßig. Das bringt überwiegend Vorteile, ist aber gewöhnungsbedürftig.
Es war ein außergewöhnliches Jahr. Ein eigenartiges Virus stellte die Menschen vor Herausforderungen, mit denen keiner gerechnet hatte. Aber im Schatten der Pandemie legte Arnstadt eine beachtliche Entwicklung hin. Es passierten sogar Dinge, mit denen keiner mehr gerechnet hatte.
In Arnstadt ist das Rathaus zwar seit Monaten geschlossen, aber dafür bietet die Verwaltung seit September einen neuen Service an: die Online-Terminvergabe. Das ist löblich und in Thüringen ziemlich selten, aber das Ergebnis enttäuscht dann doch.