Blog Arnscht

Die Wühlkiste – nicht nur für Eingeborene

Kay Krummrich aus Dannheim war der 100. Patient, dem im Jena ein neues Herz eingesetzt worden ist. Er habe Glück gehabt, dass er eines bekommen hat, sagt Kay heute und wirbt dafür, dass sich mehr Menschen für Organspenden zur Verfügung stellen.
weiter lesen

Vor 125 Jahren wurde die städtische höhere Mädchenschule in Arnstadt gegründet – auch für Knaben. Schon 1857 gab es die erste höhere Mädchenschule in Arnstadt. Doch erst Ostern 1885 wurde die Einrichtung von der Stadt übernommen – und bekam später sogar ein eigenes Haus.

weiter lesen

Wissenschaftler der Zeppelin Universität Friedrichshafen sind jetzt mit einer sensationellen Studie an die Öffentlichkeit getreten: Der 1989 von vielen so sehnlichst erwünschte Zusammenhang zwischen Stasi und Volkswirtschaft soll tatsächlich existieren. Leider aber nicht ganz so, wie es sich die Demonstranten vor den Stasi-Zentralen vorgestellt hatten. Die überraschende Erkenntnis: Wo damals mehr Spitzel waren, ist heute die Arbeitslosigkeit besonders hoch und die Bereitschaft zur Organspende geringer. Die Plattenverkaufszahlen der Puhdys und die Jahresmitteltemperatur in Ottendorf-Okrilla wurden dabei allerdings unberücksichtigt gelassen.
weiter lesen

Harald Lesch hat in Ilmenau über das Universum nachgedacht. Vor einem übervollen Hörsaal, der nicht einmal alle Interessenten fassen konnte. Denn Lesch ist eine Art Physik-Entertainer. Nach seinen Vorträgen brummt niemandem der Schädel, dafür sind die Lachmuskeln umso mehr strapaziert worden.
weiter lesen

Das Schöne am Internet ist, dass man dauernd neue Menschen kennenlernt. Neulich stieß ich zum Beispiel bei Twitter auf einen, der offenbar meine Heimatstadt irgendwie gefressen hatte:  ”Aber in Arnstadt möcht man eher nicht wohnen” schrieb ein “Lord Helmchen” (@lilalord) am 22. Juni. Naja, dachte ich, vielleicht ein Yedi-Ritter mit einer Beziehungsschlappe, man weiß ja nie. Nach einer verlorenen Liebe sieht auch die Bachkirche manchmal wie eine Döllbau-Baracke aus. Aber ich hatte die Sache schnell wieder vergessen.
weiter lesen

Wir haben uns einen neuen Bundespräsidenten wählen lassen, die öffentliche Anteilnahme war nahezu schweinsteigerisch. Aber der Vorgang zeigt auch: Jeder sieht in dem Amt, was ihm sonst im Leben fehlt. Einen Ersatzkaiser, eine richtige Opposition, ein besseres Verfassungsgericht oder eine Lena der Politik. Dabei ist der Hausherr im Berliner Schloss (da gibts nämlich schon eines) einfach nur der Toaster, der auf Staatsempfängen das Buffet frei gibt. Und das kann der Wulff wahrscheinlich gar nicht mal so schlecht.  weiter lesen

Foto: Christoph Vogel

Am 17. Juli wird anlässlich des 600. Jubiläums in Polen die Schlacht bei Tannenberg nachgestellt, der Anfang vom Ende des Deutschen Ordens, den viele kreuzzugmäßig ungebildete Menschen auch Kreuzritter-Orden nennen. Als einziger Ritter-Darsteller aus Thüringen wird der Arnstädter Michael Kirchschlager dabei sein.
weiter lesen

Tretroller in FrankenhainMan hat ja vieles schon gehört. Aber dass in Frankenhain ein europäisches Tretroller-Wettfahren stattfindet, ist wirklich noch nicht da gewesen. So richtig verrückt aber sind die Rollerfahrer gar nicht. Und sind wir nicht alle früher mal Roller gefahren?
weiter lesen

Was passiert  da eigentlich gerade mit uns, Roland Koch und Griechenland? Das Finanzwesen ist wohl selbst für Experten zu kompliziert, um es zu verstehen – jedenfalls hat man diesen Eindruck in diversen Talkshows. Aber im Falle der Staatsfinanzen lohnt es sich, einfach einen Schritt zurückzutreten und sich die Wurzeln des gegenwärtigen Debakels anzuschauen. Nicht nur in Bezug auf Griechenland.

weiter lesen

Über Mitteldeutschland zogen  Pfingsten ein oder mehrere Tornados hinweg –  genau muss das wohl noch geklärt werden. In  Großenhain in Sachsen hinterließ das Unwetter  nicht nur gravierende materielle Schäden, es starb sogar ein Kind. Tornados sind kein neues Klimaphänomen, sie hießen nur früher anders.
Und auch in Thüringen wüteten schon regelmäßig  Tornados – als harmlose “Windhose” getarnt. Da es für diese Unbilden keine Schuldigen gibt, muss man sich an die üblichen Verdächtigen halten: Klimawandel, DDR und Jörg Kachelmann.

weiter lesen